Es ist September und wir machen einen Kurzurlaub zusammen mit Dackel Caesar im Z3
nach Dresden; fünf Tage in Sachsens Landeshauptstadt.
Zuerst muss aber nach einer geeigneten Unterkunft gesucht werden, die allerdings einige
Kriterien erforderlich macht:
Kein Hotel in der Stadtmitte, sondern ruhig
und im Grünen, da Caesar einen Baum zum „Beinchen heben“ braucht.
Das Ambiente muss auch stimmen; also kein großes
Hotel mit immer gleichen Zimmern. Eher etwas Gediegenes.
Es muss einen gesicherten Parkplatz haben,
denn wir wollen unser Auto die Tage in Dresden „wegparken“ und die Öffis nehmen.
Das setzt voraus, dass auch die Straßenbahn
gut zu erreichen sein sollte.
Schnell bin ich dann auf die Villa Ulenburg in Bad Weißer Hirsch hoch oben über der Elbe gekommen; die Website lädt schon mal ein. Davon am Ende dieser Seite mehr.
So, nun ist eigentlich schon alles klar. Der Anreise
mit dem Auto steht nichts im Wege. Wir haben uns für die schnelle Version über
Autobahn entschieden. Für die 345 km über A2 und A14 brauchen wir 4 ½
Stunden mit Pause. Schließlich muss sich Caesar mal die vier Beine
vertreten.
Auf der Rückfahrt allerdings entscheiden wir uns dann
für die Fahrt über Land. Es ist ein schöner Herbsttag und wir haben Zeit.
Wie schon erwähnt, wollen wir in Dresden alles mit Öffis machen; wir haben keine Lust auf Parkplatzsuche innerhalb der Stadt.
Fünf Gehminuten von der Villa Ulenburg, liegt die Haltestelle Plattleite der Tram 11, die im Viertelstundentakt zwischen Bühlau, Stadtzentrum, Hauptbahnhof und Zschertnitz fährt. Und mit einer Tageskarte können wir so oft wir wollen ein- und umsteigen.
Ebenfalls nur wenige Gehminuten von der Villa entfernt ist die Bergstation der Standseilbahn erreicht, die alle 15 min vom Weißen Hirsch zum Körnerplatz direkt an der Elbe fährt. Mit einem Ticket für Berg- und Talfahrt ist schnell der Stadtteil Loschwitz erreicht und somit auch das Blaue Wunder.
Hier sind wir überall gewesen:
Die DVB (Dresdner Verkehrsbetriebe) haben Tourentipps herausgegeben. So auch den Streifzug 2: Tradition und Traumvillen am Loschwitzer Elbhang. Es ist ein schöner Spaziergang, verbunden mit der Fahrt mit der Standseilbahn und der Schwebebahn.
Natürlich darf die Überquerung der Elbe über das Blaue Wunder nicht fehlen.
Wir haben den Zwinger besucht, die Frauenkirche am Neumarkt, die Hofkirche, den Fürstenzug & die Semperoper.
Beim Spaziergang im herbstlichen Großen Garten sind nicht nur die farbenfrohen Dahlien ein Erlebnis.
Nicht nur der Hunger treibt uns dann in die Molkerei Pfund.
Einen sonnigen warmen Herbsttag - & ein offener Z3 – erleben wir
bei der Fahrt zur Festung Königstein
und in die Sächsische Schweiz.
Und am Ende dieser Ausflüge kommen wir immer wieder gerne in „unsere Villa“ zurück …

Villa Ulenburg wurde 1908 als Gästehaus eines Sanatoriums hoch über der Elbe im Villenviertel Bad Weißer Hirsch erbaut.
Heute bieten große individuell eingerichtete Appartements mit Küche, Bad und viel Ambiente einen Ort, an dem man sich zurückziehen kann, ohne weit weg vom Zentrum der Stadt zu sein.
Besonders wichtig für uns ist auch die Tatsache, dass Hunde erlaubt
sind und wir unser Auto auf dem Villengelände abstellen können.
Selbstverständlich sind die Zimmer mit Fernseher, Telefon und
Internet ausgestattet. Und für meine Fotoausrüstung ist - wie das Bild
zeigt, auch noch Platz auf dem Schreibtisch.
Gefunden habe ich die Villa Ulenburg im Internet, als ich – mit all den von uns erforderlichen Kriterien – danach gesucht habe. Einfach mal dem Link folgen.

Grün-weiß ist unser großes Badezimmer
mit Wanne & Dusche (li.) und wenn man aus dem
Küchenfenster schaut, huschen Eichhörnchen über den Rasen und
Vögel baden im Springbrunnen.
Der Kontakt und die Buchung per Mail und Telefon haben mir gut gefallen. Selbst das als Geburtstagsgeschenk geplante Dinner in der Villa Herzog habe ich bereits von zu Hause aus super geregelt.
Die beiden Villen gehören zusammen; auch das Hotel, die Villa Herzog liegt in Bad Weißer Hirsch wenige Meter von der Ulenburg entfernt.
Die Villa wurde 1896 als Pensionat für Mädchen erbaut: Heute ist es ein Hotel mit viel
Ambiente und Komfort.
Und das ist mein Geburtstagsgeschenk für meinen Mann: Amuse Bouche
(u.li.), eine Vorspeise aus gebratener Leber auf Ananas und
Mangostreifen. Danach feines Kürbissüppchen vom Hokkaido-Kürbis mit
gerösteten Kürbiskernen. Als Hauptgericht gefüllte Schweinefilet mit
einer Schalottenfarce an Rotweinsauce mit herbstlichen Gemüse und
Butterkartoffeln. Den Abschluss als Dessert: Pralinen-Eisparfait (u.re.) mit Mandelsplittern.
Klar, dass der Wein zum Essen perfekt abgestimmt ist und der Espresso am Ende nicht fehlt.

Bummelt man durch die kleinen ruhigen Straßen hoch oben über der Stadt, so fühlt man sich tatsächlich wie im „Elbflorenz“. In der nahen Dresdener Heide kann man stundenlang spazieren gehen.
Oder vielleicht doch lieber die Elbschlösser Moritzburg oder Pillnitz besuchen?
Oder einfach nur in den Luisenhof gehen und – wenn das Wetter es zulässt – von der Terrasse aus einen Blick auf Dresden, Elbe und das Blaue Wunder werfen.
Wir haben von hier aus auch einen Streifzug durch die zahlreichen Straßenzüge am Elbhang und den Stadtteilen Schöne Aussicht und Weißer Hirsch gemacht.