Von Montecatini Terme aus - wo wir die Wochen in der Toskana wohnen - machen wir viele Touren durch die südliche Toskana. Grob gesagt: alles, was unterhalb der Autostrada Nr. 11 (E 76) liegt.
Sehr zeitig am Morgen fahren wir los Richtung Siena.
Es sind 112 km, die wir durch hügelige Landschaften fahren, vorbei an
Weinbergen, Zypressenalleen und Olivenhainen. Siena - für die Sienesen
zweifelsohne die schönste Stadt der Toskana - hat bereits seit 1956
eine (fast) autofreie historische Altstadt.Wir lassen uns also durch
die 17 Contraden treiben ...
San Gimignano,
das "Manhattan" der Toskana ist mehrfach unser Ziel. Die Casetorri -
die Geschlechtertürme - sind ein weit über das Land sichtbare Zeichen
einer einst reichen Stadt im Mittelalter.
Volterra - nur 30 km entfernt -
wirkt mit seinen mittelalterlichen Bauwerken eher etwas bedrohlicher (zumindest auf mich).
Ein Ausflug besonderer Art ist die Fahrt nach Vinci; Leonardo da Vinci
(1452 - 1519) war es, der dieses kleine Städtchen weltberühmt machte.
Vinci liegt zwischen Florenz und Siena. Von Montecatini haben wir uns
für die Fahrt über Landstraßen entschieden; vorbei an Pistoia und quer
durch den Monte Albano.So kann man viel vom Land und der Natur sehen.
Und weil es eine so schöne Landschaft ist, zieht es uns mehrfach
ins Chianti. Entlang der Chiantigiana
dreht sich alles um den Chianti Classico und den Chianti Classico
Riserva. Wir reisen durch das Land des Gallo Nero. Das haben wir
mehrmals gemacht und dabei festgestellt, dass auch bei Regen diese
Landschaft ihre Reize hat.