Namibia - Waterberg & Caprivi

Als wir uns für diese zweite Reise nach Namibia entschieden haben, begann auch die Suche nach interessanten Reiseberichten und Insiderinformationen über unser Reiseziel im Internet.

Den Caprivi und das Gebiet um den Waterberg haben wir uns für diese Tour ebenso ausgesucht wie zum Schluß einige Tage in Otjiwarongo.

Bei der Recherche stoßen wir zwar auf Informationen über den Caprivi; doch dies sind mehr Angebote von Reiseveranstaltern sowie Camps, Lodges und Autovermietern.

Reist denn niemand in den Caprivi und schreibt darüber? Sollte es eine Gegend sein, die kein schönes Ziel darstellt? Für viele Reisende – so scheint es – ist der Caprivi nur eine 460 km lange gerade Verbindung von West nach Ost; eine Transitstrecke, um auf der Straße von Namibia in das Okavango Delta nach Botswana und/oder an die Vic Falls nach Simbabwe und/oder Sambia zu kommen. Na ja, wir lassen uns nicht beirren und planen, planen, planen …

Logo SAAZuerst müssen wir Flüge mit dem richtigen Preis-Leistungs-Verhältnis finden. Und da hat die SOUTH AFRICAN AIRWAYS die für uns passenden Tickets. Es geht mit Rail and Fly nach Frankfurt und von dort über Kapstadt nach Windhoek. Zurück bringt uns der Flieger dann von Windhoek via Johannesburg nach München. Das Rail and Fly Ticket gehört natürlich auch zum Preisangebot der SAA.


Das 1 x 1 der South African Airways
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Nun sind wir zwar schon oft geflogen, aber bislang war das Gewicht unseres Reisegepäcks nie ein Problem. Doch in diesem Urlaub beginnt die Reise schon beim Einchecken in Frankfurt mit einer bösen Überraschung.
Zwar dürfen unsere zwei aufgegebenen Gepäckstücke zusammen 40 kg wiegen und die SAA gibt darauf einen "Bonus" von 15 %, also 6 kg, doch wir sind immer noch etwas "übergewichtig". Das bedeutet bei insgesamt 50 kg ein "Übergewicht" von 4 kg. Und die schlagen dann mit sage und schreibe 47 Euro pro kg zu Buche. Erst, nachdem wir die 198 Euro am SAA-Schalter bezahlen, erhalten wir unsere Boardkarten.


Dann Unterkünfte suchen, da Lodges, Gästefarmen und Hotels nicht „wie Sand am Meer“ in der Landschaft stehen, sondern schon mal 100 km auseinander liegen können. Und 100 km können – sieht man von den Hauptstraßen ab – recht lang werden. Selbst ein gutes halbes Jahr vor der Reise müssen wir erkennen, dass die eine oder andere Lodge ausgebucht ist. Aber am Ende unserer Planung haben wir alles im Griff und müssen sicher nicht im Auto schlafen.
Ein Tipp: Wer sich über Hotels in Namibia informieren möchte, sollte einfach diesem Link folgen.

Mit 824.292 qkm ist Namibia fast 2 ½ mal so groß wie Deutschland. Und die Strecke von Windhoek durch den Caprivi und zurück sowie zum Waterberg wird am Ende unserer Reise – das kann ich wohl an dieser Stelle schon mal verraten – mit rund 3000 km auf dem Tacho stehen.
Das heißt: Ein Auto muss her. Und das haben wir dann bei logo avis gebucht. Der Nissan ist perfekt, jedenfalls für uns. Eine Klimaanlage ist Pflicht. Aber eine Automatik muss nicht sein. Wir lieben das Schalten, auch wenn es – ungewohnt – seitenverkehrt ist.


Namibia Dollar & der Geldwechsel
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Man kann in den Camps, Lodges und Hotels eigentlich immer mit der Kreditkarte zahlen (oder bar in Namibia Dollar bzw. auch in Euro). Fährt man allerdings in entlegene Gebiete, funktionieren ab und zu die Geräte zur Kreditkartenabrechnung nicht.
Auch an den Tankstellen ist Barzahlung erforderlich.
Wir haben aus diesem Grund auf die guten alten Travellerchecks zurückgegriffen. Schließlich gibt es in jeder namibischen Stadt Banken zum Tauschen.

Anmerkung: Aber nicht jede Bank in Namibia ist gleich flexibel; wir haben das erlebt. Da geht es z.B. bei der Windhoek Bank in der Independence Ave. in Windhoek in wenigen Minuten, während wir in der First National Bank erst einmal nachfragen müssen, ob in der Filiale überhaupt Travellerchecks getauscht werden.

pfeil Hier geht es zur Landkarte Namibia und zum Wappen

Informationen

Namibia ist insgesamt 824.292 qkm groß.
2.148.471 Einwohner (Stand 2010),
davon leben 200.000 Menschen in Windhoek.
Bevölkerung: Damara 7,0 %, Herero 8,0 %, Kavango 9,0 %, Ovambo 50,0 %, Sonstige 20,0 %, Weiße 6,0 %
Die Amtssprache der Namibier ist Englisch.
Ein Teil der Bevölkerung spricht Deutsch.
82 % Christen (62 % Protestanten, 20 % Katholiken), 18 % Sonstige
1 Namibia Dollar = 100 Cent
1 Euro = 10 Namibia Dollar (Stand September 2011)
Im Norden grenzt Namibia an Angola, Simbabwe, Botswana und Sambia und im Süden an Südafrika.
Namibia ist seit 21. März 1990 unabhängig; die Nationalversammlung wählt alle 5 Jahre einen Präsidenten (mit einmaliger Wiederwahlmöglichkeit).
Von September bis April herrschen max. Temperaturen von 25 bis 30 °C vor; in den Monaten Mai bis August sinken die Temperaturen auf rund 22 °C.
Von Dezember bis März gibt es rund 8 Regentage/Monat. Kein Regen fällt hingegen in der Zeit von Juni bis September.
Bei diesem Klima empfiehlt sich eine leichte Baumwollbekleidung.
Namibias Automobilclub:
Carl List Gebäude in der Fidel Castro Straße in Windhoek, Tel.+264 61 224201
MEZ + 1 Stunde




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