13 km von Celle und 48 km von Hannover entfernt
liegt Wienhausen. Auch von unserem Wohnort ist
es nur "einen Katzensprung", bis wir den 4500 Einwohner zählenden Ort an der Aller erreichen.
So kommen wir oft hierher; bummeln zum Kloster, durch den Klostergarten und durch den angrenzenden Wald am Mühlenbach entlang. Ruhe liegt über dem Ort und man kann einfach mal nur die Seele baumeln lassen.
Von der B 214 Richtung Celle fahrend, biegen wir in Eicklingen rechts ab.
Ein Schild weist den Weg ...
Der Ort wurde erstmals 1051 urkundlich als Huginhusen erwähnt.
Es liegt aber auch die Vermutung nahe, dass bereits der Hildesheimer
Bischof Bernward im Jahre 998 direkt am Zusammenfluss von Aller und
Oker in Mundtburg gewesen sein.
Mitten in Wienhausen - direkt an der alten Wassermühle finden wir
immer eine Parkplatz. Meist hier vor diesem schönen alten Fachwerkhaus
mit Ferienwohnungen, in dem naturliebende Gäste wohnen.


Die Wassermühle wurde 1591
erbaut und ist noch heute in Betrieb; gleichzeitig dient sie nach einer
gründlichen Renovierung vor knapp 40 Jahren als Wohnhaus und Atelier.
Bereits 1351 gab es hier eine Mühle, die damals allerdings zum Kloster
gehörte.
Heute besteht die Mühle aus zwei Gebäuden: dem oben erwähnten eingeschossigen Fachwerkbau und einem Ende des 18 Jahrhunderts entstandenen Mühlengebäude.
Das alte Gebäude hat in den Jahrhunderten viel erlebt: Sie wurde
einst 1837 schon einmal restauriert und dann als Sägewerk genutzt. 1908
erhielt sie dann eine Turbine und versorgte den Ort bis 1956 mit Strom.
Sie war auch einige Jahre das Rathaus des Ortes. Getreide wird seit
1962 nicht mehr gemahlen.

Wir stehen vor der Mühle und blicken auf den Stamm der Blasek-Eiche.
Seit 1987 erinnert er an Kaiser Heinrichs III, der 1052 den Ort Huginhusen an den
Bischof von Hildesheim verschenkt haben soll.

Es führen hier von der Blasek-Eiche aus mehrere Wege
zum Kloster.
Entweder durch die kleinen engen Straßen, vorbei an hübschen
Fachwerkhäusern oder entlang des Mühlenbaches. Seerosen und Schilf
wachsen hier ungestört am Ufer.
Als wir an der Port-Bail-Promenade,
wie der Weg am Mühlenbach offiziell heißt, spazieren gehen, werden
gerade von einem kleinen Mädchen die Enten gefüttert. Deshalb haben sie
sich in Position gebracht und ich konnte sie gut "knipsen". Unser
Dackel Caesar allerdings hat sie dann mit seinem Gebelle wieder verjagt
...
Und wenn Hunger und Durst sich melden, gibt es viele Restaurants für
"jeden Geschmack & Geldbeutel". Nett ist es im Sommer, z.B.
beim Klosterwirt zu gehen.
Man kann gemütlich im Biergarten sitzen; Deftiges oder Süßes essen, je
nach Laune. Oder mittags und dann wieder abends geht es ebenfalls
deftig zu im Restaurant Mühlengrund.
Meine hier genannte Auswahl ist nicht repräsentativ, doch irgendwie landen wir immer hier.
Den "Ruheplatz" auf dem rechten Bild haben wir beim Klosterwirt fotografiert.
Dies ist ein kleiner Einblick in Wienhausen. Wir werden neue Eindrücke von unseren Besuchen hier an der Aller diesem Beitrag hinzufügen.Es ist nicht immer so ruhig in Wienhausen, denn Veranstaltungen finden hier in und
rund um das Kloster statt:
Die Ausstellung Blumen & Ambiente
lädt im Frühsommer regelmäßig für vier Tage in historischen Gutshof
ein. Es gibt viel zu sehen zum Thema Pflanzen- und Gartenraritäten,
sowie Duft- und Heilkräuter, Gehölze, Spalierobst und Gemüse. Aber auch
Gärtnerwerkzeuge, Rankgitter, Pflanzgefäße und ländliche Stoffe laden
zum Inspirieren ein.
Die Ausstellung Gourmet & Garden
lädt im Sommer ebenfalls an vier Tagen (Do. bis So.) in den großen Park
des Landgutes ein. Es gibt viel zu sehen zum Thema Haus, Hof, Garten
und Balkon. Grüne und blühende Stauden, Rosen und viele
Pflanzenraritäten werden präsentiert. Ebenso erfährt der Besucher
Interessantes über das Thema „Gaumenfreuden“; Genüsse aus aller Welt.
Mehr dazu gibt es über den obigen Button zu erfahren.
Anfang Dezember wartet Wienhausen mit einem historischen Weihnachtsmarkt
vor der prächtigen Kulisse des alten Ortskerns und des Klosters auf.